Bock auf Dialog? Wer bin ich - ohne Heimat? (5)

Es geht wieder um die Erfahrungen von Jungen Menschen.  „Wer bin ich - ohne Heimat?“ thematisiert die seelische Not von Geflüchteten, die als Kinder oder Jugendliche oft unbegleitet Ihre Heimat verlassen und in eine ungewisse vielfach bedrohliche und zunehmend feindliche Situation geraten. Geflüchtete stoßen auf zunehmende Vorbehalte. Gesellschaftliche Fehlentwicklungen werden denen zugeschrieben, die aus noch katastrophaleren Verhältnissen fliehen. Was bedeutet es für Junge Menschen, die Heimat aufzugeben und zu fliehen? Was hilft ihnen anzukommen? Was können wir lernen über Solidarität, ehrenamtliches Engagement, die Kraft von Normalität und bürokratische Hürden? Was ist Aufgabe des Hilfesystems, was die der Politik? Ali Sarwary ist mit 15 Jahren alleine aus Afghanistan geflüchtet und auf dem Landweg nach Deutschland gekommen. Er berichtet von vielen Entbehrungen und Konflikten, aber vor allem auch von dem, was gut tat. Ulrike Meyer Timpe hat ihn von Anfang an ehrenamtlich begleitet, sich über Bürokratie geärgert, aber auch Empfangskultur erlebt. Beide erzählen eine Erfolgsgeschichte, die alle politischen Vorbehalte widerlegt. Thomas Bock versucht, auch die professionelle Perspektive der erkrankten Kolleginnen im Blick zu behalten.

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