An unserer Universität führen wir derzeit eine bundesweite Online-Studie zur Rolle von Bezugspersonen in psychotherapeutischen Behandlungen durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Perspektive von Angehörigen und nahestehenden Personen, die therapeutische Prozesse begleiten, mittragen und häufig wesentlich unterstützen.
Die Erfahrungen von Bezugspersonen werden in Forschung und Versorgung bislang vergleichsweise selten systematisch erfasst, obwohl sie für den Therapieverlauf und die Alltagsbewältigung eine zentrale Rolle spielen. Ziel unserer Studie ist es daher, die Sichtweisen, Belastungen und Erfahrungen von Angehörigen differenziert zu untersuchen und wissenschaftlich sichtbar zu machen.
Organisationen, die die Interessen von Angehörigen vertreten, leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung psychosozialer Versorgung. Wir möchten Sie daher herzlich bitten, die Studie über Ihre Kommunikationskanäle – etwa über Newsletter, Website oder angeschlossene Selbsthilfegruppen – an Ihre Mitglieder weiterzuleiten.
Die Teilnahme erfolgt anonym, dauert etwa 5–10 Minuten, und unter allen Teilnehmenden werden insgesamt zwölf Amazon-Gutscheine im Wert von jeweils 20 € verlost. Die Online-Befragung ist bis einschließlich 30.05.2026 zugänglich.
Weitere Informationen sowie der Zugang zur Bezugspersonen-Befragung finden Sie hier:
Bezugspersonen-Befragung:
https://sosci.rlp.net/bezugspersonen_psychotherapie/
Ergänzend besteht auch eine Patient*innen-Befragung:
https://sosci.rlp.net/bezugspersonen/
Einen entsprechenden Flyer finden Sie hier: [Download]. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Bezugspersonen in der Psychotherapie – Forschungsprojekt
Leitung: Hanna Konradi
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Abteilung für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie
Wallstr. 3
55122 Mainz
E-Mail: Bezugspersonenstudie(at)uni-mainz.de
Telefon: +49 (0)6131 39-27440
