"Demut und Solidarität - Innere Folgen äußerer Bedrohung" Thomas Bock im Gespräch mit Gwen Schulz, Marion Ryan und Christian Reumschüssel-Wienert in der Rehe "Bock auf Dialog"

Verändert die zunehmende Bedrohung von Außen unser Verständnis von und unseren Umgang mit seelischen Krisen. Muss man krank sein, um auf diese Welt verstört zu reagieren. Dürfen und können wir uns mehr enger Pathologie und starren Berufsrollen lösen? Und wenn wir das tun, müssten wir dann die Politik nicht im Sinne von Prävention (wieder) mehr in die Pflicht nehmen? - Was passiert, wenn wir anfangen, unsere unmittelbaren Lebensräume so zu gestalten, dass nicht nur Arten-Vielfalt, sondern unsere brüchige Seele geschützt ist? Was können wir für die Psychiatrie lernen, wenn wir die gesellschaftlichen Bedingungen von Hass besser verstehen? Wenn wir Partizipation auf allen Ebenen weiterentwickeln? Sollte Forschung partizipativer und mit ihren Ergebnissen politischer werden - auch in der Psychiatrie? Lehrt uns der Blick auf andere Kulturen, Peer-Support höher zu gewichten und doppelt zu denken - innerhalb psychiatrischer Institutionen und davon unabhängig? Eine trialogische Reflexion des Oberthemas und der aktuellen Vorlesungs-Dialoge.

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