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Welche Möglichkeiten der beruflichen
Rehabilitierung bzw. Berufsausbildung bestehen nach
einer psychischen Erkrankung, derentwegen die berufliche
Arbeitsfähigkeit verloren ging oder eine
Berufsausbildung nicht begonnen werden konnte?
In Hamburg gibt es zahlreiche Einrichtungen, die sich
die berufliche Rehabilitation von psychisch
beeinträchtigten Menschen zum Ziel gesetzt haben. Sie
bieten ein vielfältiges Angebot von Maßnahmen an, von
Orientierung und Arbeitserprobung bis zur (Wieder)eingliederung
in den 1. Arbeitsmarkt mit begleitender psychosozialer
Betreuung.
Um aus der Vielzahl der Angebote, dasjenige
herauszufinden, dass zu den Wünschen und Möglichkeiten
des/der Angehörigen am besten passt, sollten Sie sich
bei den verschiedenen Einrichtungen informieren. Dort
erhält man auch Informationen über die Vorraussetzungen
und Antragsverfahren bei den Kostenträgern (z.B. Arge,
Rentenversicherung, Leistungen zur Teilhabe am
Arbeitsleben). Erfahrungsgemäß vergehen zwischen
Beantragung und Bewilligung mehrere Monate, sodass eine
rechtzeitige Antragstellung empfehlenswert ist.
Eine Liste der uns bekannten Einrichtungen finden Sie
hier...
Die wichtigste Voraussetzung ist natürlich die
Stabilisierung des Gesundheitszustandes.
Eine weitere Übersicht über Reha- und
Arbeitsmöglichkeiten können Sie in der von der
Sozialbehörde erstellten 120-seitigen Broschüre
„Wegweiser für Menschen mit Behinderungen“ finden, dort
im Kapitel „Teilhabe am Arbeitsleben“. Die Broschüre ist
bei den Bezirksämtern erhältlich oder kann über das
Internet heruntergeladen werden von:
www.hamburg.de
, dort bei Bürgerservice das Suchwort „Wegweiser“
eingeben.
Wenn Rehabilitationsmaßnahmen oder
Wiedereingliederung nicht infrage kommen, kann auch die
Aufnahme einer freiwilligen unbezahlten ehrenamtlichen
Tätigkeit einen wertvollen Beitrag zur Strukturierung
des Alltags und der gesellschaftlichen Teilhabe bieten.
Der LApK kann auf Wunsch Begleitung und Unterstützung
bieten. Siehe auch Ehrenamt....
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