Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Mitteilungen. Besuchen Sie auch unsere Seite zu den Veranstaltungen.



Die Jahresmitgliederversammlung des Angehörigenverbandes PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 18:07 Uhr

Wie jedes Jahr fand die Mitgliederversammlung am 11. Februar 2012 wieder im BTZ in der Weidestraße statt. Das Protokoll der Mitgliederversammlung finden Sie hier. Der Bericht des Vorstandes an die Mitglieder gab Gelegenheit, eine kurze Rückschau auf die Aktivitäten des Verbandes in den vergangenen Jahren zu werfen und die Schwerpunkte der Arbeit im Jahre 2011 zu benennen.

In Einzelberichten wurden die Auswertung unserer Beratungsgespräche im Jahr 2011 sowie unsere Mitarbeit im sog. Peer-Beratungsprojekt dargestellt. Hier finden Sie auch die bislang feststehenden Beratungszeiten. Weitere Informationen zu diesem innovativen Projekt finden Sie hier.  Ferner wurde die Tätigkeit der Aufsichtskommission nach § 23 PsychKG dargestellt. Außerdem wurden in diesem Bericht einige aktuelle höchstrichterliche Urteile zur Zwangsbehandlung vorgestellt.  Ein Mitglied des Vorstandes wurde 2011 in die Kommission berufen.

Aus dem Bericht des Schatzmeisters über die finanzielle Sitaution des Verbandes ist hervorzuheben, dass wir dank der Mitgliedsbeiträge und Spenden unserer Mitglieder rund 2/3 unseres Haushalts aus eigenen Mitteln decken können. Wir erhalten keine Zuwendungen aus der Pharmaindustrie.

Dies Jahr fanden planmäßig Vorstandswahlen statt. da die bisherige Beisitzerin Margitta Wanger sich nach langjähriger Vorstandsarbeit aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl stellte, wurde Karin Momsen-Wolf neu in den Vorstand gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden im Amt bestätigt.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 19:03 Uhr
 
Vorlesungsreihe Anthropologische Psychiatrie im SS 2012 PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 10. Februar 2012 um 13:49 Uhr

Die Termine der Vorlesungsreihe " Anthropologische Psychiatrie", geleitet von Prof.Dr.Thomas Bock und Prof.Dr.Klaus Dörner, sind erschienen. Die Termine mit den jeweiligen Themen und Angabe von Ort und Zeit finden Sie hier.

 

Die Vorlesung ist frei zugänglich für alle Interessierten, kostenlos und ohne Anmeldung.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Februar 2012 um 19:15 Uhr
 
Neues Beratungsgebot für Angehörige in Hamburger Kliniken PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 04. Februar 2012 um 17:21 Uhr

Der Landesverbandes Hamburg der Angehörigen psychisch Kranker  (www.lapk-hamburg.de) und das  Peer-Beratungsprojekt im Rahmen des Hamburger Netzes psychische Gesundheit ( www.psychenet.de) haben eine Intensivierung der Zusammenarbeit beschlossen. Hierduch ist der Landesverband der Angehörigen in der Lage, ab 2012 zusätzliche persönliche Sprechstunden für ratsuchende Angehörige anzubieten. Mehr Informationen und Ort und Zeit der Beratungsangebote finden Sie hier.

Das Projekt wird trialogisch geleitet von Prof.Dr.Thomas Bock (UKE), Tuula Rouhiainen- Stoltenberg    ( Landesverband Psychiatrieerfahrener) und Dr. Hans Jochim Meyer ( Landesverband der Angehörigen psychisch Kranker).

Im Rahmen des Projektes wird nicht nur eine Beratung von Angehörigen für Angehörige, sondern auch von Betroffenen für Betroffene angeboten. Ort und Zeit der Beratungangebote finden Sie hier.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 04. Februar 2012 um 17:46 Uhr
 
Rückblick auf die Veranstaltung : Wie wird ein gesetzlicher Betreuer bestellt- was muss man wissen? PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 03. Februar 2012 um 11:34 Uhr

Rund 80 Teilnehmer, Angehörige, Betroffene, Mitarbeiter aus Psychiatrie und Sozialpsychiatrie und ges. Betreuer, waren am 1.2.2012 im Hamburg-Haus in Hamburg-Eimsbüttel  erschienen.

Begrüßungsworte des Vorsitzenden des Angehörigenverbands, Dr. Hans Jochim Meyer

Zum Teil stellten die Referenten ihre Vorträge zur Verfügung:

1.    Wie erleben Angehörige das Verfahren zur Einrichtung einer gesetzlichen Betreuung ?
Gerhard Heß, Landesverband der Angehörigen

2.    Wann und warum regt die Klinik eine Betreuung an?
Dr.Iris Drengenberg, Albertinen- Krankenhaus


3.    Wie läuft das Betreuungsverfahren ab?
Michael Knackstedt, Fachamt für Betreuungsfragen

4.    Was sind die Aufgaben des ärztlichen Gutachters im Betreuungsverfahren?
Dr. Martin Dirksen-Fischer u. Dr. Jochen Horst, Gesundheitsamt Eimsbüttel

5.    Wie und worüber entscheidet das Gericht?
Ulrich Engelfried, Richter am Amtsgericht Hamburg-Barmbek

Einige wichtige Punkte aus der Diskussion:
-    Dr.Martin Dirksen-Fischer, Psychiater und Leiter des Gesundheitsamtes Hamburg- Eimsbüttel, wies auf die Verantwortung des Gutachters zur Erstellung eines individuellen Gutachtens unter Einbeziehung des sozialen und familiären Umfeldes, also nach Möglichkeit auch der Angehörigen, hin. Der Gutachter solle den Betroffenen möglichst in seiner Wohnung aufsuchen. Wichtig sei, dass Gutachten in einer auch für medizinische Laien verständlichen Sprache abzufassen.
-    Wichtig der Hinweis, dass der Betroffene das Recht auf Kenntnis des Gutachtens hat. Falls der Betroffene aus medizinischer Sicht das Gutachten nicht selbst lesen soll, ist ein Verfahrenspfleger zu bestellen, der mit dem Betroffenen über die Inhalte des Gutachtens zu sprechen hat.
-    Angehörige können auf Antrag am Verfahren beteiligt werden, dies schließt das Recht auf Akteneinsicht und das Beschwerderecht ein.
-    Möglichkeit der Mitbetreuung, d.h. es kann z.B. neben einem Berufsbetreuer auch ein Angehöriger mit bestimmten Aufgabenkreisen betraut werden.


Weiterführende Hinweise:
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG)

Die Paragraphen, die die gesetzliche Betreuung betreffen, beginnen mi § 271

Rechtliche Hinweise zum Betreuungsverfahren
Hinweise zu Beschwerden im Betreuungsverfahren
Hinweise zur Mitbetreuung

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. Februar 2012 um 17:01 Uhr
 
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